Pura Vida

Hola aus dem fernen La Gamba!

Je länger ich hier bin, desto mehr erfahre ich über das Leben der Menschen hier. Viele leben seit ihrer Kindheit hier in ihrem Dorf und haben jetzt durch den Aufbau der Station hier Arbeit bekommen. Manche können jetzt die Matura nachmachen, andere arbeiten als Gärtner im Versuchsgarten und haben eigentlich jetzt auch nicht viel mehr Chancen als früher.

Die Menschen gehen hier sehr sorgsam mit ihren Sachen um, alles wird repariert und immer wieder geputzt, jeder Plastikbecher, jede Schaufel ist kostbar.

Viele scheinen mit dem Leben hier zufrieden zu sein. Wenn man Familie hat und hier eine gute Arbeit gefunden hat ist es wirklich schön. Aber einige sind allein, hier ist es schwer, jemanden zu finden, mit dem man zusammenleben will – im Hinterland Costa Ricas. Bei diesen Menschen spürt man manchmal ein bisschen Verzweiflung. Sie haben nicht die Mittel um einfach aufzubrechen und in einen anderen Teil des Landes zu fahren oder in der Stadt Arbeit zu suchen. So leben sie hier weiter in ihren Holzhütten, die mit Wellblech gedeckt sind und hoffen auf ein besseres Leben, in dem sie herumreisen können und etwas von der Welt sehen können.

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Aufforstung

Haben heute ganz viele Bäume gepflanzt. War sehr anstrengend und jetzt tut uns alles weh aber wir haben was geschafft :-)

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Waschbär

Dieser süße war bei uns im Garten und hat sich ein paar aufgehängte Bananen geholt. Gestern war auch ein Nasenbär bei uns zum Mittagessen :-) .

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Die ersten Tage

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Die Ticos (Costa Ricaner) können sehr gut tanzen.

Wir können jetzt alle die Grundschritte von Salsa, Chachacha, Merengue und Cumbia.

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La Gamba und Reise

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Safari

Kaum geht man vor die Tür, sieht man schon etwas buntes durch die Äste fliegen. Dann regt sich etwas zwischen einem Stein, oder wir sehen eine sogenannte “Jesus Christus Echse“, die über das Wasser laufen kann, wenn sie noch recht klein ist.

Einfach ein Wahnsinn der Regenwald.

Und um all das zu sehen muss man noch nicht einmal den wirklichen Wald betreten, sondern einfach nur hier die Wege entlang spazieren.

Unsere erste Wanderung im Regenwald haben wir noch vor uns :-) .

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Das Essen

Also eins muss ich sagen: abnehmen werde ich hier eher nicht.

Es ist hier zwar heute sehr schwül und warm, und wir haben ein paar Kilometer mit dem Fahhrad zurückgelegt, aber das Essen hier ist echt gut.
Es gibt immer frisch gepressten Fruchtsaft. Wir hatten schon Saft aus Papayas, Mangos und Ananas. Und all diese Früchte wachsen hier im Versuchsgarten.

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Tropenstation La Gamba

Die Tropenstation La Gamba arbeitet an einem Wiederaufforstungsprojekt um Gebiete, die einmal für die Landwirtschaft verwendet wurden, wieder aufzuforsten und so eine Verbindung zwischen den hier gelegenen Nationalparks zu schaffen. Dies ist teilweise eine sehr mühsame Arbeit, da die jungen Pflanzen hier zuerst herangezogen werden müssen und dann dorthin gebracht werden müssen, wo sie eingepflanzt werden sollen. Das kann etwa auf einem sehr steilen Hang sein, wie wir heute erfahren durften. Die Pflanzen wachsen unterschiedlich schnell und es ist wichtig, nebenan wachsende Pflanzen zurückzuschneiden, damit die jungen Setzlinge auch genug Licht bekommen.

Die Tropenstation versucht, unterschiedliche Pflanzenarten zu setzten, damit im entstehenden Wald für verschiedene Tiere Nahrung zu finden ist und das Holz mancher Bäume kann auch verwertet werden.

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Endlich angekommen

Wir standen heute zum ersten Mal im Regenwald, haben ganz viele exotische Früchte kennen gelernt und haben Ananas, Papaya, Kakao, Kokosnüsse und Naranjillas gesehen.

Und noch viel viel mehr :-) . Auch einen Kaiman.

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